Thomas’ Motivation und Geschichte

Jeder Mensch hat andere Beweggründe. Wir haben bereits vorgestellt was unsere Mitarbeiter Jens und Melanie täglich motiviert und wie sie in die agile Welt gefunden haben. Heute zeigen wir einmal was Thomas Sternkopf dazu gebracht hat agil zu arbeiten und wieso er fest von den agilen Methoden überzeugt ist. Seine Geschichte beginnt vor einiger Zeit…

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Alles fing an in den Jahren 1982 bis 1987 mit einer Ausbildung zum Energie-Geräte-Elektroniker bei der Dortmunder Stadtwerke AG. Während dieser Zeit besuchte Ich unter anderem auch die Fachoberschule für Elektrotechnik in Dortmund und absolvierte zwei Semester an der FH Dortmund im Bereich der Elektrotechnik.

Ich entschied mich damals meinen beruflichen Werdegang im Bereich Elektrotechnik zu starten, weil damals das Thema Automatisierung und Digitalisierung schon absehbar war..

Man fragt sich nach diesen zwei Paragraphen jetzt: Aber er arbeitet doch jetzt als agiler Coach? Wieso erzählt er uns was vor 30 Jahren war und wie alles beginn? Ganz einfach: Weil man meine Geschichte und Begeisterung zur Agilität erst dann richtig versteht, wenn man sich meinen Werdegang ansieht. Und wieso das der Fall ist, wird sich beim Lesen erklären. Falls nicht – Dann erklär ich es am Ende noch einmal kurz.

Trotz meiner anfänglichen Begeisterung für die Elektrotechnik verspürte ich nach einiger Zeit dem starken Wunsch einer anderen Leidenschaft von mir nachzugehen: Dem Kochen. Ein gutes Essen, gute Lebensmittel und andere Menschen mit meinen Kochkünsten glücklich zu machen – Das weckte noch größere Begeisterung in mir als die Elektrotechnik.

Deswegen absolvierte ich in den Jahren 1987 bis 1999 erfolgreich meine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Breidenbacher Hof in Düsseldorf und arbeitete in der Gastronomie. Ich war mit unter Direktions-Assistenz und Wirtschaftsdirektor in der Schweiz und soviel Spaß mir das auch machte, so hatte ich damals schon den Wunsch etwas Eigenes zu kreieren, etwas zu schaffen womit ich Menschen aktiv durch mein Können Freude schenken kann. Deswegen eröffnete ich das Restaurant Turmhof in Köln und agierte dort als Koch und Betriebsküchenleiter.

Nach einigen Jahren beendete ich diese Arbeit jedoch, weil es nichts Neues mehr zu entdecken gab, und weil ich in meine restliche Lebenszeit noch möglichst viele lernen und erleben wollte und arbeitete stattdessen als selbstständiger Eventmanager in der Bonner Akademie. Kochen tue ich bis heute leidenschaftlich gerne und wage es zu behaupten, Menschen im privaten Umfeld auch jedes Mal dadurch glücklich zu machen. Und das ist einer der Punkte, welcher mir wichtig ist. Menschen an etwas großartigen teilhaben lassen.

P.S.: Durch unsere monatlichen Rezepte möchten wir auch etwas Genuss mit euch teilen. Schon gesehen?

In den Jahren 1999 bis 2006 ließ ich mich dann in der Bonner Akademie zum Anwendungsentwickler MCP umschulen. Es ging also wieder ein bisschen ‚back to the roots‘ und ins Technische.

Von nun an war ich Organisations-Programmierer (Cobol) und Entwickler in Data Warehouses. Währenddessen ich arbeitete, absolvierte ich erfolgreich 4 Jahre Abendstudium zum staatlich geprüften Techniker/Informatiker bei der HHEK Bonn.

Warum das Ganze? Weil ich merkte, dass mein Interesse für Informationstechnik und Projektmanagement entfacht worden war und ich mich diesen Themen nun stellen wollte.

Ab 2006 begann ich dann meine Reise in die Projekt-Management Welt. Ich wollte endlich größeres erreichen und bewegen und Menschen aktiv dabei unterstützen, Mehrwert zu kreieren und etwas zu schaffen, wo jeder von Ihnen täglich stolz drauf sein kann und seine Leistung schätzen lernt, so wie die der anderen.

Und genau das ist auch der Grund warum mich agile Methodiken so begeistern. Agile Arbeitsweisen ermöglichen es einen wahren Mehrwert für Projekte und Unternehmen zu entwickeln und Teams selbstorganisiert arbeiten zu lassen, sodass jeder für sich effektiv Leistung erbringen kann und Teil vom gemeinsamen Erfolg ist. In der agilen Welt kann jeder, muss sogar jeder, seine Fähigkeiten einbringen und miteinander kommunizieren. Jeder gibt sein Bestes, Jeder zählt und Führungskräfte diktieren nicht länger, sondern sorgen dafür, dass Mitarbeiter sich mit Freude einbringen.

Wesentlich ist aber für mich im agilen Umfeld, dass ich mich mit den wirklich interessanten Themen, wie Unternehmenstransformation, Unternehmenskultur und verändertem Führungsverhalten (Leadership) beschäftigen kann, welches mir immer ein inneres Bedürfnis war. Zum Wohle des Unternehmern, der Kunden und insbesondere der Mitarbeiter.

Um solche agilen Prozesse aktiv zu begleiten habe ich im Jahre 2017 meine eigene Firma gegründet, die sternkopf-consulting ug und seit jeher als Interim Lean Portfolio Manager, Agile Coach und SPC aktiv agile Transformationen und Prozesse, wie z.B. bei der AGCS in München, begleitet.

In diesen Jahren bin ich auch viel rumgekommen und habe internationale Programme mit mehr als 60 Nationalitäten in einzelnen PGMs geführt und weltweit operierende Teams geleitet. Ich war aktiv im interkulturellen Coaching, Change Management, und in der Agilisierung weltweit.

Diese internationale Erfahrung war besonders lehrreich für mich, weil ich dadurch meine Perspektiven erweitern konnte und mit über 80 verschiedenen Nationen zusammenarbeiten durfte.

Um andere auch außerhalb von meinen Projekten zu unterstützen und das agile Mindset zu vermitteln bin ich auch aktiv im Agile Coaching und gebe SAFe Zertifizierungs-Seminare (SPC). Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass jemand genauso begeistert ist wie ich und ganz in die agile Welt abtaucht.

Ich bin froh, Prozesse optimieren und Menschen aktiv unterstützen zu können. Und für jeden der sich anfangs wunderte, warum ich mit meiner Elektrotechnik Ausbildung anfing… verständlicher? Ich wollte immer etwas finden, womit ich wahren Mehrwert erzeugen und mit Menschen arbeiten kann. Ich habe viele berufliche Stationen durchlaufen müssen und irgendwas fehlte oft. In der agilen Welt habe ich einen Ort gefunden, indem ich nun etwas bewegen kann und gleichzeitig als Servant Leader Menschen coachen und begleiten darf. Um nach hier zu finden, brauchte ich den Weg dorthin. Der Weg war zwar nicht unbedingt das Ziel, aber er war unentbehrlich, um ans Ziel zu kommen.

Denn – eine agile Weisheit zum Schluss – vergiss nie das Vergangene zu schätzen, denn auch was das was mal war, ist eine tolle Leistung und hat deine heutigen Stärken wie auch Schwächen geprägt, die du nun nutzen und aus denen du lernen kannst 😉

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